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1908

 

 

 

 

1922

 


Bamberg wächst nicht nur in Richtung Osten – hinter der Bahnlinie Nürnberg-Lichtenfels/Schweinfurt – sondern auch nach Norden: in Richtung der Nachbargemeinde Hallstadt.

Das Gebiet des II. Stadtdistrikts, die ehemalige Immunität St. Gangolph (heutige Schreibweise: Gangolf), wird größer und dadurch unüberschaubarer, obwohl die Bezirkseinteilung Bambergs die Arbeit der Stadtverwaltung – es sind seitens der Stadt „Bezirksvorsteher“ eingesetzt – etwas erleichtert.

Es gibt im II. Distrikt bereits zwei eigenständige Pfarreien: St. Gangolf und St. Otto (gegründet 1916), bereits seit 1901 auch schon einen zweiten Schulsprengel (den der Luitpoldschule in der Memmelsdorferstraße) und die um die St. –Otto-Kirche ansässigen Gärtner haben einen Feuerwehrverein gegründet: die Löschgruppe „Luitpold“ im Jahre 1864.

Da endlich beschließt der Stadtrat von Bamberg die Bildung eines neuen Stadtdistrikts, des VI. Distrikts, in den Grenzen des Pfarrsprengels von St.Otto. Der Distrikt erhält die offizielle Bezeichnung: VI. Distrikt Bamberg – Nord St.Otto.

Zum besseren Verständnis der Distrikt – Einteilung der Stadt Bamberg sei angeführt, dass unsere Heimatstadt in 32 Bezirke (oder Viertel) eingeteilt war, hier die Aufteilung im März 1922:

I.Distrikt: Bezirke 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

II.Distrikt: Bezirke 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18

III.Distrikt: Bezirke 19, 20, 21, 22, 23, 24

IV.Distrikt: Bezirke 25, 26, 27, 28, 29

V.Distrikt: Bezirke 30, 31, 32

Im August werden die Bezirke 16, 17 und 18 aus dem II.Distrikt herausgenommen und bilden den VI.Distrikt.

 

 

 

 

1923


Der Bürgerverein VI. Distrikt wurde im April 1923 von ortsansässigen Gärtner- und Handwerksmeistern in der Gastwirtschaft „Fröschgrub´n“ in der Mittelstrasse gegründet.

Die Gärtner Adam Düsel, Andreas Bauer, Sebastian Lautenbacher, Josef Emmerling, Michael Eichfelder, Johann Demuth, Josef Betz, Georg Hornung, Thomas Eichfelder, Säge- und Hobelwerksbesitzer Georg Leopold Gunreben, der Häfnermeister Hermann Beck, der Terrazzogeschäftsinhaber Robert Revelant, der Mineralwasserhändler Georg Schuler, der Kaufmann Sebastian Schauer, der Mechanikermeister und Stadtrat Johann Porzner sowie der Malermeister Hans Herr hoben den Bürgerverein St.Otto aus der Taufe.

Da bereits die St.Otto-Kirche 1916 erbaut und somit im II.Distrikt eine zweite eigenständige Pfarrei neben der St.Gangolfkirche entstanden war – zu erwähnen sei, dass seit 1901 der Schulsprengel Luitpoldschule und auch ein Feuerwehrverein, die Löschgruppe „Luitpold“ bestanden-, konnten die oben genannten Bürger auf Beschluss des Stadtrates den Bürgerverein VI.Distrikt Bamberg-Nord St.Otto gründen.

Die Grenzen des Bürgervereins bildeten im Westen der rechte Regnitzarm, im Süden die Äußere Löwenstraße, Färbergasse, Spital-, Kloster, Brennerstraße und Riemenschneiderstraße, im Osten die Hiltner- und die Kirschäckerstraße sowie im Norden die Stadtgrenze zu Hallstadt.

Der Bürgerverein sieht seine Aufgaben darin:Die Belange der Bürger des Ortsteils gegenüber der Verwaltung und dem Stadtrat zu vertreten.Stellungsnahmen zu Bebauungsplänen für neue Verkehrsführungen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen abzugeben.
Förderung der Kultur wie Kirchweih, Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Ausflüge und geselliges Beisammensein.
Ortsansässige Einrichtungen, wie Kirche, Schule, Kindergarten und Vereine mit Spenden aus Veranstaltungserlösen zu unterstützen.

Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus dem
Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden (Stellvertreter),
Schriftführer und Kassenführer.
Im erweiterten Vorstand können bis zu 12 Beiräte gewählt werden. Die Vorstandschaft und der Beirat werden für 4 Jahre gewählt.

Die Eintragung des Bürgervereins im Vereinsregister erfolgte im Jahre 1983.

Der Name des Vereins:“Bürgerverein VI.Distrikt Bamberg-Nord St.Otto e.V.“ und hat die Gemeinnützigkeit zur Förderung der Heimatpflege.

Der Mitgliederstand bewegt sich um 100 Mitglieder.

 

Freibad Regnitz

 

 

1952


Es ist so weit! Zur Wiedergründung des Bürgerverein VI.Distrikt Bamberg-Nord St.Otto wird zum 20. September in den Hallstadter Hof in der Siechenstraße eingeladen. Gleichzeitig beginnen die Vorarbeiten zu einer „kleinen Kirchweih“ am 28. September. Bei dieser Zusammenkunft wird beschlossen, eine Konstituierende Versammlung einzuberufen. Der Initiator dieser Zusammenkunft ist Georg Heppel.
Am 29. November treffen sich in der Gaststätte „Unterland“ in der Memmelsdorfer Straße 45 Bürger zur Gründungsversammlung. Der Bürgerverein wird nach 18 jährigem Dornröschenschlaf wiedererweckt.

Karl Perl wird 1. Vorsitzender, Josef Dechant 2. Vorsitzender, Kassier Schmitt und Schriftführer Georg Heppel. Zusätzlich wird ein zwölfköpfiger Beirat gebildet, er besteht aus folgenden Mitgliedern:
Georg Eichfelder, Jakob Dechant, Georg Lautenbacher, Josef Eberth, Franz Kröner, Ernst Löbe, Hans Nöth, Willi Heckel, Hans Götz, Hans Spannl, Otto Gwiasda und Konrad Mayer.

Bereits am 13.Dezember findet die erste Vorstands- und Arbeitsausschußsitzung im „Hallstadter Hof“ in der Siechenstraße statt. Dabei wird die Neufassung der Satzung besprochen.

 http://www.buergerverein-bamberg-nord.de/images/b12.jpg

 

 

Siechenstrasse

 

 

1963


Wenn die „Arbeitsgemeinschaft der Bamberger Bürgervereine“ nicht wäre, würde man vom Bürgerverein VI. Distrikt überhaupt nichts hören!
Bei deren Veranstaltung am 18.Februar ist unser Vorsitzender Karl Perl anwesend und leistet dort auch einen Diskussionsbeitrag betreffend die „Siechenscheune“ – unser Fürstbischöfliches Jagdzeughaus. Der Wunsch des Bürgervereins VI. Distrikt nach Überlassung dieses Gebäudes für die Zwecke der Distrikts – Bevölkerung muss wohl noch einige Jahre zurückgestellt werden

 

 

1968


Anscheinend hat der Bürgerverein VI. Distrikt an den Oberbürgermeister geschrieben! Ein Abdruck einer Antwort ist im „Fränkischen Tag“ veröffentlicht. Irgendetwas scheint bei der Antwort jedoch nicht zu stimmen, denn Stadtrat Reichelt nimmt zu Gunsten des Bürgervereins gegen das erwähnte Antwortschreiben Stellung.

Originale sind wieder nicht auffindbar.

Im Mai erhält der Bürgerverein ein Rundschreiben des Finanzreferats der Stadt Bamberg betreffend die Distriktskirchweihen.
Ein Notizzettel ist vorhanden, auf dem die Vorstandschaft sowie der Ausschuß namentlich aufgeführt sind:
1.Vorstand Perl, 2.Vorstand Dechant, Kassier Jos.Schmitt, Schriftführer Ruf;
dem Ausschuß gehören an Eitinger, Nagengast, Rudi Mayer und Andr.Burgis.

 

 

1983


Gleich zu Beginn des Jahres bemüht sich die Vorstandschaft um neue Mitglieder für den Bürgerverein und kann schon bald erste Erfolge vorweisen.

Die Ausarbeitung der dringend erforderlichen neuen bzw. ergänzten Satzung macht gute Fortschritte, die in der Hauptsache unserem Schriftführer Günter Pfohlmann zu danken sind.

Durch die Nachforschungen des 1. Vorsitzenden nach der Gründungszeit und den bisherigen Aktivitäten unsere Bürgervereins kann schon nach kurzer Zeit das Jahr 1923 als Gründungsjahr des Bürgervereins VI.Distrikt einwandfrei ermittelt werden. Leider sind jedoch die Vereinsakten und- Archivalien unseres Bürgervereins im Jahre 1934 durch die damaligen Machthaber beschlagnahmt worden und wurden dem Reichssicherheitshauptamt in Berlin zur Auswertung zugesandt, wo sich deren Spur verliert. Es kann sein, dass sich dieselben jetzt in russischen Besitz befinden, denn bei Kriegsende wurden alle Unterlagen aus Berlin nach Russland gebracht. Wo jedoch die Finanzmittel geblieben sind, ist nicht mehr zu klären.

Nachdem im April und Mai die revidierte Satzung vom Registergericht sowie auch vom Finanzamt Bamberg wegen der Zulassung als Gemeinnütziger Verein genehmigt worden war, konnte am 3.Juni die endgültige Verabschiedung durch die Jahreshauptversammlung erfolgen. Dankenswerterweise ist die vorläufige Anerkennung des Finanzamtes bereits am 9.Juni geschehen und auch die Eintragung in das Vereinsregister wurde sofort in die Wege geleitet.

Erstmals beteiligt sich der Bürgerverein an der vom FC Wacker seit Jahren ausgerichteten Kirchweih mit einer Tombola, damit wir Mittel in die Hand bekommen, fördernd tätig zu werden.

Dem Türkischen Sportverein wurde auch ein Förderbetrag überreicht und wir konnten wieder verschiedene neue Mitglieder begrüßen.

Außerdem wurde im Jahr 1983 das 60 - Jährige Bestehen gefeiert.

 

 

1984


In diesem Jahr wurde mit dem 1. Vorsitzenden Ludwig Steck die erste Kirchweih des Bürgervereins veranstaltet.
Allerdings die ersten Jahre noch unter freiem Himmel, aber der Anfang war gemacht für eine eigene Kirchweih des Bürgervereins.

 

 

1988


Der Bürgerverein hatte wieder einmal gewählt und einen neuen Vorsitzenden bekommen.
Johann Eichfelder aus der Gasfabrikstrasse. Der bis 2008 unser 1. Vorsitzender gewesen ist.

Die Kirchweih wurde in diesem Jahr das erste mal in einen Festzelt gefeiert. Seit dieser Zeit veranstaltet der Bürgerverein auch andere Aktionen, wie unter anderen Betriebsbesichtigungen und verschiedene Ausflugsfahrten.

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verantwortlich für die Homepage: Dietmar Schutty